Studio

Das Studio bietet einen Überblick zu Aktivitäten von Start Ups und Spin-offs, die in Verbindung mit der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW in Basel und der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK stehen.

Start-Up
Der Wettbewerb „Swiss Cultural Challenge“ der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW (HGK) fördert Jungunternehmer/ Jungunternehmerinnen in den Bereichen Design, Kunst und Medien, um sie in ihrem unternehmerischen Handeln und Denken zu unterstützen und zu stärken. Im Fokus der Förderung stehen interdisziplinäre Arbeitsweisen und die Zukunftsfähigkeit kreativer Engagements.

Der Wettbewerb lädt dazu ein, die eigene ästhetische Praxis mit der Wahl eines Schwerpunktthemas in den Bereichen Ökonomie, Technologie und Gesellschaft zu verbinden. Unterstützt werden Entwicklungen von 15 Ideen zu tragfähigen unternehmerischen Konzepten. Die drei besten Konzepte werden von einer Fachjury ausgewählt und erhalten einen Preis von jeweils CHF 10.000 für die Realisation oder Unternehmungsgründung. Der Preis wird von der Christoph Merian Stiftung finanziert.

Spin-off
Spin-offs können von einer ortspezifischen Verankerung auf dem Dreispitzareal und einer möglichen Teilnahme an einer intensiven Quartierentwicklung profitieren. Diskurse, Netzwerke auf dem Campus der Künste, Forschungs- und Entwicklungsprojekte, Lehre und Veranstaltungen bieten Gefäße für individuelle Fördermassnahmen für Spin-offs.

Ein Beispiel ist das Entwicklungsbüro an der HGK, das räumliche Lösungen für den Campus der Künste plante und gestaltete. Es erprobte die wirtschaftliche tragfähige Verbindung zwischen Forschung und Dienstleistung. Das Vorhaben der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW folgte dem Anspruch eines User Driven Innovation Verfahrens, bei der alltägliche Bedürfnisse und Anforderungen der Institutsmitglieder in die Planung einbezogen wurden. Diese Methode setzt auf Mitsprache und Verhandeln, um innovative Ergebnisse zu erzielen.

DieInstitute der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW kooperierten mit dem Entwicklungsbüro in der Planung und Umsetzung ihrer räumlichen und infrastrukturellen Bedürfnisse. Nachbarn aus dem Kulturumfeld signalisieten Bereitschaft zur Zusammenarbeit, ausgewiesene Design-Unternehmen brachten sich in Bau- und Möblierungsfragen der Hochschule erfolgreich ein, auch innerhalb von Seminaren, Workshops und Wettbewerben. Der Austausch von Information, Erfahrung und Wissen war im Entwicklungsbüro Programm. Das Entwicklungsbüro steht beispielhaft für ein Bindeglied zwischen Hochschule und Wirtschaft, das Spin-offs stärkt.